Was warum und wie in der Strahlentherapie…

Die Bestrahlung bei Brustkrebs gibt es seit etwa 1906, daher mehr als 100 Jahre Erfahrung! Die Röntgenstrahlen verursachen Schäden an allen Zellen, die im Bestrahlungsfeld liegen, gesunde Zellen können diese Schäden reparieren, die bösartigen nicht und sterben ab. Es gibt viele verschiedene Wirkmechanismen, die zum Teil nicht bekannt sind. Es entstehen zum Beispiel sogenannte „Radikale“,.

Grober Fahrplan: Therapie

Im Groben unterscheidet man zwischen endokriner Therapie (= Antihormontherapie, meist in Form von Tabletten), Chemotherapie (vor oder nach OP= neoadjuvant oder adjuvant), Antikörpertherapie (= zielgerichtete Therapie durch Rezeptorblockade z.B. Herceptin bei HER2/neu positivem Brustkrebs), operativer Therapie, Strahlentherapie und alternative Therapien (z.B. Homöopathie, Akupunktur etc), wobei Letzteres nur als Ergänzung zu den anderen Zweigen gesehen werden.

Welche Untersuchungen bei der Diagnose Brustkrebs?

Standard-bzw Basisdiagnostik ist neben der Tastuntersuchung der Ultraschall und die Mammographie und zwar idealerweise in Kombination. Bei Frauen unter 35 Jahren kann in Ausnahmefällen auf eine Mammographie verzichtet werden, zumindest wenn kein dringender Verdacht auf eine bösartige Erkrankung vorliegt. Die Tastuntersuchung ist nicht zu unterschätzen, da sollte jede Frau selber Experte ihrer Brust werden. Am.